25 Tipps die du als Model berücksichtigen solltest

25 Tipps die du als Model berücksichtigen solltest

Fotomodell werden wollen viele Frauen. Doch wie sollten sie das angehen? Nur wenige schaffen es, sich im Model-Business durchzusetzen und Jobs zu bekommen. Vor allem der Einstieg ins Modelbusiness bedeutet ein hartes Stück Arbeit. Auffallen ist hier die Devise. Abheben von den anderen. Ist das etwas, was auf dich zutrifft, dann kannst du es schaffen.

Nachfolgend habe ich eine Liste von 25 Tipps für euch zusammengestellt, die euch helfen können erfolgreich zu werden.

Schreibt mir doch bitte einen Kommentar wenn euch diese Tipps geholfen haben, oder wenn ihr weitere Tipps habt, die euch geholfen haben an erste Modeljobs zu kommen. Dieser Beitrag möchte auch geteilt werden!

PS.: die Tipps sind nicht gegendert. Ich habe im Text auf eine gute Lesbarkeit wert gelegt. Wenn von Fotografen die Rede ist, dann sind damit selbstverständlich auf Fotografinnen gemeint.

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1. Sedcard erstellen

Der erste und wichtigste Schritt ist sicher sich eine Sedcard in einem Modelportal anzulegen. Auch wenn es mehr Pflegeaufwand bedeutet, lohnt es sich mehrere Sedcards in verschiedenen Portalen zu betreiben. Jedes Modelportal hat seine Vor- und Nachteile. Je mehr Sedcards du betreibst, desto mehr Aufmerksamkeit wirst du erreichen.

Modelportale sind unter anderem: ModelkarteiFotocommunityStylished14modelModel Universum

2. Aussagekräftige Selbstbeschreibung

Wenn du deine Sedcard anlegst, wirst du je nach Modelkartei mehr oder weniger Angaben machen müssen. Diese solltest du so vollständig und ehrlich wie möglich ausfüllen. Je mehr Informationen ein Fotograf im Vorfeld von dir hat, desto genauer kann er beurteilen ob du ernsthaft an Fotoshootings interessiert bist und als Fotomodell für ihn geeignet bist.

Vergiss dabei im besonderen nicht, dass du deinen Standort bekannt gibst, und auch dein Einsatzgebiet. (einzelne Bundesländer, Bundesweit, weltweit, etc.)

Besonderes Augenmerk solltest du auf die Selbstbeschreibung legen. Sie ist der Ort deiner Sedcard, welche es dir ermöglicht dich individuell zu präsentieren und dich so von allen anderen Fotomodellen zu unterscheiden.

Sprich Fotografen in deinem Text direkt und freundlich einladend an. Verrate ihnen warum du Fotomodell werden willst und warum du das richtige Fotomodell für sie bist. Vermeide Rechtschreibfehler und pauschale Aussagen. Außerdem solltest du es vermeiden bereits in deiner Selbstbeschreibung Forderungen und Ausschlüsse zu formulieren. Das wirkt arrogant und gehört in die Verhandlungen zur Verabredung eines Modeljobs.

3. Fotos hochladen

In jede Sedcard gehören natürlich auch Fotos. Berücksichtige bei der Auswahl der Fotos, dass die Sedcard eine Art Bewerbung sind. Dazu gehören mit Sicherheit keine Selfies.

Die Fotos sollten aussagekräftig sein, und man sollte dich gut darauf erkennen können. Der Fotograf soll sich ein gutes Bild von dir machen können. Dazu helfen einerseits Portraitaufnahmen, andererseits aber auch Ganzkörperaufnahmen, auf denen man deine Figur gut erkennen kann.

Versuche aus jedem Bereich für den du gerne gebucht werden willst zumindest ein Foto zu präsentieren.

Beachte, dass du die Fotos immer aktuell hältst, damit es zu keinen Überraschungen am Tag des Shootings kommt.

4. Öffentliches Facebook-Profil anlegen

Ein öffentliches Facebook Profil hilft ebenso, und lässt deinen Auftritt professionell wirken. Damit kannst du deine privaten Facebook Aktivitäten ganz klar von den „beruflichen“ trennen.

5. Facebook-Gruppen beitreten

In Facebook gibt es auch unzählige Gruppen, die sich mit der Modelfotografie beschäftigen, beitreten. Trete diesen Gruppen bei, und beteilige dich aktiv mit deinen Shootingbildern. Mach auf dich aufmerksam!

6. Fotografen kontaktieren

Wenn du dich von der breiten Masse habhebst, dann wirst du ausreichend anfragen von Fotografen erhalten. Wenn du trotz bereits vorhandener Referenzfotos keine Anfragen erhältst, und dich selber auf die Suche begeben musst, dann ist das kein gutes Zeichen.

Andererseits ist es besser, wenn du dir selber Fotografen, deren Fotos dir gefallen, auswählst und diese kontaktierst und um ein Fotoshooting bittest. Du signalisierst damit einerseits dein ernsthaftes Interesse und andererseits bekommst du auf diese Weise Fotos, die zu dir und deinen Vorstellungen passen.

7. TFP-Shootings vereinbaren

Gerade als Newcomer solltest du nicht den Fehler machen zu erwarten, dass du bereits für deine ersten Shootings bezahlt wirst. Dein erstes Ziel sollte es sein anspruchsvolle Fotos, die du für deine Sedcard verwenden kannst, zu bekommen.

Erst wenn deine Sedcard ausreichende Referenzen aufweist, kannst du daran denken Pay-Shootings zu vereinbaren.

An die benötigten Fotos kommst du nur wenn du einige TFP-Shootings durchführst. Wenn du schneller an dein Ziel kommen möchtest, dann ist es auch ratsam den Fotografen deiner Wahl für ein Shooting zu bezahlen. Denn möglicherweise wird dich nicht jeder Fotograf für ein TFP Shooting einsetzen wollen. Gerade Fotografen, deren Portfolio schon gut gefüllt ist, werden eher kein Interesse an TFP Shootings zeigen.

Nebenbei werden dir die ersten TFP-Shootings zu der Selbstsicherheit und Erfahrung verhelfen, die bei Pay-Shootings vom Auftraggeber erwartet wird.

8. Webseite erstellen

Wenn du irgendwann den Einstieg in das Model-Business geschafft hast, solltest du darüber nachdenken eine eigene Webseite zu erstellen. Dazu empfehle ich immer, ein paar Webseiten von anderen Models zu durchstöbern und dir ein Bild von den Inhalten und vom Aufbau zu machen.

Hole dir dazu Unterstützung von einem Profi. Denn nur eine professionelle Website erfüllt ihren Zweck. Alles andere wäre kontraproduktiv.

9. Netzwerk Fotomodelle

Neben einem Netzwerk mit Fotografen solltest du dir auch ein Netzwerk mit Fotomodellen aufbauen. Dies dient dazu, Tipps und Tricks austauschen, gegenseitig Aufträge zu vermitteln, euch gegenseitig zu promoten und außerdem könnt ihr auch eure Erfahrungen mit Fotografen austauschen. Letzteres ist ein ganz wesentlicher Punkt, denn auch unter den Fotografen soll es leider schwarze Schafe geben.

10. Pünktlichkeit

Sei immer pünktlich und zuverlässig. Absprachen sollten immer eingehalten werden. Denn auch Fotografen oder Auftraggeber haben ein Netzwerk und tauschen sich untereinander aus. Und ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich nur mehr ungeniert. Aber euer erhoffter Erfolg wird damit den Bach runter gehen.

11. Ehrlichkeit

Erzähle von Tatoos oder Piercings, die man auf deinen Sedcardbildern nicht erkennen kann, oder von sehr großen Muttermalen, die immer wegretuschiert wurden. Solltest du andererseits ein Muttermal haben, welches zu deinem Markenzeichen gehört, dann weise den Fotografen im Vorfeld darauf hin, dass er dieses nicht wegretuschieren möge. Erzähle von kürzlichen Veränderungen, wie zum Beispiel einer geänderten Haarfarbe, Permanentmakeup, o.ä.

12. strukturierte Kleidung

Achte darauf, dass die Kleidung, die du mitbringst, etwas Struktur aufweist. So wird das Ergebnis interessanter und es entsteht mehr Spiel zwischen Licht und Schatten (ein fein gemusterter Pulli ist besser, als eine weiße Bluse ohne Struktur).

13. Visagisten zum Stylen organisieren

Eine der wichtigsten Punkte ist die Hilfe von MakeupArtisten. Wenn du es nicht selbst gelernt hast, oder dein Leben lang schon machst, dann lasse dich schminken. Ein Fotomakeup macht das Ergebnis um ein vielfaches besser. Manchmal möchte der Fotograf ohne Visagistin arbeiten, weil er dich in deiner Natürlichkeit ablichten will. Für diesen Fall nimm dir nur ein Puder mit. So vermeidest du Glanzstellen.

14. Kopf zum Licht

Achte auf die Lichtquelle. Neige deinen Kopf nicht vom Licht weg, sondern zum Licht hin, außer der Fotograf gibt dir gezielt andere Anweisungen. Kommt das Licht von der Seite so entstehen meist unschöne Nasenschatten. Das Licht sollte von oben kommen. Licht von oben wirkt natürlich (Sonne), Licht von unten wirkt unschön, manchmal sogar gruselig.

15. Handhaltung

Achte darauf, dass du deine Hand nicht zwischen Lichtquelle und deinem Gesicht hältst. Deine Hand wirft ansonsten einen unschönen Schatten auf dein Gesicht. Wenn Du deine Hand neben dein Gesicht hältst, dann solltest du nicht den Handrücken zur Kamera drehen. Die Hand wirkt damit meist zu dominant. Drehe die Hand so, dass sie seitlich zur Kamera zeigt.

16. seitlich positionieren

Drehe dich leicht seitlich zur Kamera. So wirkst du schlanker, als wenn du dich frontal zur Kamera ausrichtest.

17. achte auf deinen Mund

deine Lippen sollten leicht geöffnet sein. Vermeide es die Lippen aufeinander zu pressen. Je lockerer, desto entspannter.

18. der Blick

Richte deinen Blick nicht zu weit weg von der Kamera. Denn dann würde man zu viel Augenweiß sehen. Achte darauf, dass dein Blick leicht an der Kamera vorbei geht und der Winkel zwischen Kamera und deinem Blick nicht zu groß wird. Ein Blick an der Kamera vorbei wirkt für den Betrachter oft interessanter und ungestellter.

19. die Schultern

Sitze aufrecht, aber drücke die Schultern leicht nach vorne. Dein Schlüsselbein kommt so besser hervor und der Fotograf hat mehr Möglichkeiten, mit Kontrasten und Schatten zu spielen.

20. die Arme

Arme nicht an den Körper drücken. So würden die Oberarme breiter wirken. Halte sie immer in Spannung leicht vom Körper entfernt. Es geht hier nur um Nuancen, macht aber auf dem Foto sehr viel aus. Die Spannung gilt natürlich stets für den gesamten Körper.

21. die Füße

Sind deine Füße mit am Bild? Dann achte darauf sie zu strecken. Das macht ein eleganteres Bild. Vor allem Newcomer Modelle vergessen das bei Ganzkörperaufnahmen gerne.

Achte zudem darauf, dass du Highheels trägst. Wenn du stehend aufgenommen wirst, sorgen Highheels für ein gestrecktes schlankeres Bein.

22. achte auf deine Kurven

Zeige deine S-Kurve. Bist du mit deinem ganzen Oberkörper auf dem Bild zu sehen, dann achte darauf, dass du durch das Posing deine Kurve betonst (Brust, Taille, Po, Knie). Zwischen diesen Punkten sollte eine Kurve entstehen. Eine Kommunikation mit dem Fotografen ist stets wichtig, damit du weißt, welchen Bildausschnitt er gerade gewählt hat.

23. Kopfhaltung

Achte bei der Kopfhaltung darauf, dass das Kinn dezent nach unten gerichtet ist. Der Fotograf wird mit gezielter Lichtsetzung dafür sorgen, dass das Kinn nicht zu viel Schatten auf den Hals wirft. Ein Foto von „unten“ auf das Kinn wirkt je nach Winkel von hochnäsig bis unnatürlich.

24. die Umgebung

Interagiere mit der Umgebung. Stelle dich nicht einfach nur vor die Wand, sondern lehne dich z.B. auch dagegen. So hat der Fotograf zusätzlich die Möglichkeit, mit der Schärfetiefe zu arbeiten. Stehe nicht nur auf der Wiese, sondern setze dich hinein und streiche sanft über die Grashalme. Erzähle eine Geschichte. So werden die Bilder lebendiger.

25. Reden einstellen

wenn du dich schon in der Pose befindest und der Fotograf gerade dabei ist, ein Bild zu machen. Warte, bis du das „Klick“ hörst, bevor du sprichst, oder dich bewegst. Es könnte nämlich sein, dass genau in diesem Moment das perfekte Bild entstanden wäre.

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